Der richtige Weg zum guten Charterboot - www.charterboot.net
 

Das richtige Boot


Wenn sich der Innenbereich auf einer Ebene befindet, können die Eltern ihre Kinder unter Deck besser im Auge behalten. Sehr steile Treppen sind im frühen Krabbelalter noch ein unüberwindliches Hindernis, bei erfahrenen Krabblern jedoch ein willkommenes Sportgerät und Fluchtweg an Deck.

Viele Schlafkabinen eignen sich für die Belegung mit zwei Erwachsenen und einem Kind. So kann ein Nesthäkchen mit schlechten Träumen auch mal bei Mami und Papa unterschlüpfen, ohne dass es Platzprobleme gibt. Auf dieser dritten Koje lässt sich auch ein provisorischer Wickelplatz einrichten. In den Kinderkabinen gibt es gemütliche Etagenbetten und viel Platz für Spielzeug und Kleidung. Die Nasszellen sind auf den meisten Booten gleich in der Nähe der Schlafkabinen. Mit etwas Übung können schon Dreijährige die Toiletten alleine benutzen. Achten Sie bei der Kabinenaufteilung bereits darauf, dass die Kinder den einfachen Zugang haben.
Pantry ist bei vielen Booten direkt im Salon oder in den unmittelbaren Nähe installiert. So muss weder der Smut alleine kochen, noch der Nachwuchs unter Deck unbeaufsichtigt bleiben. Bei einigen Booten blickt man vom Salon durch große Fenster auf den offenen Sitzplatz am Bug. Auch hier können sich Kinder sicher aufhalten und dabei unauffällig beobachtet werden.
Das geräumige und rutschfeste Deck bietet Kindern viel Platz an der frischen Luft. Eine stabile Reling gewährleistet sicheren Halt für alle Familienmitglieder. Manche Boote verfügen sogar über eine das ganze Boot umlaufende Reling mit zusätzlichem Handlauf auf halber Höhe.
Ein achtern liegender Außenfahrstand gewährleistet dem Skipper während der Fahrt den Überblick über rund zwei Drittel des Hausbootes. Sonnenliege und seitliche Gangbords liegen von diesem Steuerstand aus im unmittelbaren Sichtbereich - ideal für Familien.
Eine eigene, dicht über der Wasserfläche liegende Badeplattform bringt den Kindern das nasse Element im wahrsten Sinne des Wortes näher. Von hier ist sowohl der Einstieg ins Beiboot leicht, als auch die Beobachtung der Wasserwelt aus der Nähe.

Haben Sie Fragen zu kindgerechter Törnplanung? Bitte rufen Sie unsere Mitgliedsfirmen an. Auch sie haben Mitarbeiter mit Kindern und können Ihnen aus eigener Erfahrung Tipps für einen gelungenen Familienurlaub mit dem Hausboot geben.

Klaus Thiele

Wußten Sie dass ...

  • ein Tragetuch oder eine Bauchtrage an Bord und beim Landgang manchmal praktischer ist, als ein Kinderwagen?
  • der Autokindersitz ein prima Hochstuhl ist, wenn man ihn auf die Sitzbank stellt?
  • der Autokindersitz an Deck gute Dienste leistet, wenn das Kleine ruhig ist, aber sich einmal allein beschäftigen muss?
  • der Steuerstuhl vieler Boote so höhenverstellbar ist, dass er den Hochstuhl ersetzt?
  • man Reisebetten auch als Laufgitter an Deck stellen kann?
  • man an Bord Kindern viele physikalische Gesetze und Mechanik ganz einfach erklären kann?

Rettungswesten

Kinder ohne Freischwimmer/Schwimmabzeichen müssen an Deck immer Rettungswesten tragen. Laufanfänger und Krabbelkinder sollten zusätzlich mit einem Lifebelt gesichert werden. Wenn Sie zu Törnbeginn ein paar Sink- und Treibversuche mit der Bordpütz und dem Rettungsring machen, wird den meisten Kindern der Sinn einer Rettungsweste schnell einleuchten. Erfahrungsgemäß wird das Anlegen der Rettungsweste für die meisten Kinder nach einem Tag zur Routine, wenn es mit der gebotenen Konsequenz durchgesetzt wird. Rettungswesten sind an allen Basen vorhanden. Bitte geben Sie die benötigte Anzahl und Größe/Gewicht gleich bei der Buchung mit an.


 

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