BSU, die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung ist nicht nur für die Großschifffahrt zuständig, sondern untersucht auch Unglücksfälle die auf Sportbooten passieren und gibt - wenn erforderlich - entsprechende Sicherheitsempfehlungen heraus.
Zur aktuellen Lage im Wassersport recherchierte das BSU, dass bei der Ausübung des Segel- und Motorbootsports die meisten Menschen immer noch durch Ertrinken ums Leben kommen.
Anlass für weitergehende Untersuchungen der „Mann über Bord“ Situation war ein besonders tragischer Todesfall eines Seglers an Bord eines 12 Meter Gaffelkutters.Der Motor des Schiffes konnte nicht gestartet werden, da der über Bord Gefallene die Schlüssel bei sich trug.Auch nach mehreren Manövern gelang es nicht den Havarierten an Bord zu bekommen, der daraufhin ohne angelegte Schwimmweste ertrank.
Die Bundesstelle wendet sich daher auch an die Crews von Charteryachten das „Mann über Bord“ Manöver immer wieder zu üben, und besonders bei neuen Mannschaftskonstellationen auch praktisch durchzuführen.